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Kaugummi kauen ist sehr beliebt. Kaugummiblasen und die bunten Kugeln aus dem Kaugummiautomaten begeistern auch schon die Kleinsten. Aber auch die Erwachsenen mögen sie.

Kaugummis werden aus unterschiedlichsten Gründen gekaut: Nikotinkaugummis, wenn einem das Verlangen nach einer Zigarette überkommt und manch einer nutzt den Kaugummi aber auch zur Zahnpflege.

 

Die Geschichte des Kaugummis

Das älteste Kaugummi soll aus Birkenpech bestehen und schon über 9.000 Jahre alt sein.Archäologische Befunden zeigen, dass Steinzeitmenschen bereits auf Birkenharz herumgekaut haben. Das Kaugummi als Massenprodukt wurde das erste Mal in Amerika 1848 aus Fichtenharz produziert. So wie wir den Kaugummi heute kennen, als elastische Kaugummimasse, gibt es erst seit 1982.

 

Sorten und Anwendungsgebiete

Kaugummis werden schon längst für verschiedene Zwecke eingesetzt, nicht nur zum Zeitvertreib. Mittlerweile gibt es viele Arten von Kaugummis, die jeweils verschiedene Wirkungen versprechen:

  • Nikotinkaugummis helfen Rauchern beim Angewöhnen der Sucht. Es empfiehlt sich, bei jedem Verlangen ein Nikotinkaugummi zu kauen. Durch das Kauen wird Nikotin gelöst, welches über die Schleimhäute im Mund ins Blut gelangt. So ein Nikotinkaugummi macht zwar nicht abhängig, aber er bringt Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit, Irritationen im Hals sowie Verdauungsstörungen mit sich. Eine gewisse Anzahl an Kaugummis pro Tag darf nicht überschritten werden.
  • Koffeinkaugummis sollen Kaffee oder Tees ersetzen. Auch hier löst sich das Koffein und wird durch die Schleimhäute sofort aufgenommen, es soll auch dabei helfen wach zu bleiben. Es gibt verschiedene Sorten, die mit unterschiedlichen Mengen an Koffein versetzt sind.
  • Kaugummi gegen Reiseübelkeit ist eine gute Option, wenn man auf Reisen unter Übelkeit leidet. Dabei wird der Wirkstoff Dimenhydrinat freigesetzt. Im Gehirn hemmt Dimenhydrinat das Zentrum für Übelkeit.
  • Zahnpflegekaugummis säubern die Zähne und versorgen diese mit Mineralien. Man verwendet sie besonders gerne nach dem Essen, wenn keine Möglichkeit besteht die Zähne zu putzen. Kaugummis mit Natriumkarbonat beugen Zahnverfärbungen vor, deshalb können diese zur Unterstützung bei professionellen Zahnaufhellungen verwendet werden.

Folge von Kaugummikonsum

Durch das Kauen lösen sich die Inhaltsstoffe aus dem Kaugummi. Diese Inhaltsstoffe vermischen sich mit dem Speichel, werden geschluckt und gelangen so in den Verdauungstrakt und werden über Schleimhäute in die Blutbahn aufgenommen. Ebenso nimmt die Mundschleimhaut die gelösten Stoffe in das Blutsystem auf und somit gelangen auch umstrittene Inhaltstoffe wie der Süßstoff „Aspartam“ in den Blutkreislauf. Aspartam soll zwar in kleinen Mengen unbedenklich sein, jedoch sollte der Süßstoff mit Bedacht verzehrt werden. Besonders für Menschen mit der Stoffwechselerkrankung „Phenylketonurie“ ist Aspartam giftig.  Der Süßstoff ist ein chemisches Produkt, weshalb auch gesunde Menschen Aspartam nur in kleinen Mengen zu sich nehmen sollen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher Kaugummis ohne bedenkliche Süßstoffe kaufen.

Menschen die oft Kaugummis kaufen, setzen sich der Gefahr aus, die Muskeln im Kiefer sowie die Kiefergelenke überzustrapazieren. Dies äußert sich als Knacken im Kiefer bei der Kaubewegung und kann zu einer Funktionsstörung des Kiefergelenks führen.

Positive Wirkung von Kaugummikauen

Das Kauen eines Kaugummis regt bestimmte Bereiche im Gehirn an, die sich positiv auf den Abbau von Stress auswirken. Dazu wird die Durchblutung im Gehirn erhöht, weshalb etwa ein Viertel mehr Sauerstoff in das Gehirn gelangt und die Konzentration und Leistungsfähigkeit deutlich gesteigert werden.

Bei Start und Landungen in Flugzeugen ist der Kaugummi auch sehr beliebt. Das Kauen beugt Ohrenschmerzen vor und hilft dabei, den Druck, der beim Fliegen in den Ohren entsteht, auszugleichen.

US-Forschen haben darüber hinaus herausgefunden, dass der Stoffwechsel durch das Kaugummi kauen angekurbelt wird. Bei einer Stunde Kauen benötigt unser Körper etwa 11 Kalorien.

 

Kaugummi kauen gegen Karies?

Dadurch, dass Kaugummi kauen zu eine vermehrten Speichelproduktion führt, werden Speisereste und für die Zähne schädliche Säuren weggespült. Aufgrund dessen steigt der pH-Wert im Mundraum wieder an und erschwert es Bakterien, sich zu vermehren. Zuckerfreie Kaugummis eigenen sich besser, da den Bakterien keine Nährstoffe geboten werden und somit wird die Vermehrung von Bakterien geringer gehalten. So können Kaugummis ohne Zucker dazu beitragen, die Zähne vor Karies zu schützen. Der Zuckeraustauschstoff „Xylit“ hat eine besonders positive Wirkung auf die Mundhygiene. ABER es sollte darauf geachtet werden, dass Kaugummikauen das tägliche Zähneputzen nicht ersetzen kann!

 

Alltags- Trick: Kaugummi aus Haaren und Kleidung entfernen

Hat sich der Kaugummi in der Kleidung oder in den Haaren festgesetzt, so ist er nicht leicht zu entfernen. Hier sind einige Haushaltstipps:

1. Legen Sie die Klamotten oder Textilien mit einem Kaugummifleck in einer Plastiktüte für einige Stunden in das Gefrierfach. Danach können Sie den Kaugummi ganz einfach abkratzen. Bleiben Reste übrig, können Sie diese mit Spiritus oder Benzin behandeln. Dafür sollten Sie die Substanzen vorher auf ein Tuch geben und damit die Kaugummireste wegreiben.

2. Hängt Kaugummi in den Haaren fest, so sollten Sie die betroffene Stelle großzügig mit Öl, Creme oder Butter einreiben und den Kaugummi dann vorsichtig herausziehen.

 

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